Geschichte

 

Über die Geschichte dieser Rasse lässt sich nur wenig ausfindig machen. Im April 1895 wurde erstmals in einer Illustrierten Zeitung erwähnt, dass ein blau-graues Pärchen von Sibirischen Hauskatzen im Dresdner Zoo lebten. Des Weiteren ist in Brehms Tierleben von 1864 eine rote «Tobolsker-Katze» beschrieben worden und 1925 eine «Kumanische Katze» aus dem Kaukasus

Ein Kapitel erhielt die Langhaarkatze in dem im Jahr 1889 in England erschienen Buch Our Cats von Harrison Weir. Dort wurde die Langhaarkatze als Russian Cats erwähnt und auch als Zeichnung verewigt. Die russischen Langhaarkatze (russian Long-Haired Cat) wird in ihrem Kapitel ausführlich beschrieben, woher sein Exemplar stammte, wusste der Autor damals selbst nicht so genau. Bereits 1895 wurden Sibirische Katzen auf Katzenausstellungen in Grossbritannien als Russisch Langhaar ausgestellt. Leider geriet diese Katzenrasse dann in Vergessenheit.
Die Geschichte reicht aber weiter zurück als überliefert.

Bis 1983 in der ehemaligen DDR-Katzenliebhaber die Sibirische Katze wieder angefangen haben zu züchten. 1987 sind die ersten Katzen mit Auswandern in den Westen gelangt. Nach dem Fall der Mauer wurde der Direktimport aus vielen Teilen Russlands verstärkt. In St.Petersburg wird beim Kontofei-Katzenverband ein Geburtsregister geführt.

 

1989
vom russischer Katzenverein SFF anerkannt

1991
erstellte man den ersten Rassestandard

1992
WCF (World Cat Fédération) hat die Sibirer zusammen mit den Neva Masquarade anerkannt.

1997 
1.Mai 1997 hat TICA ebenfalls sich der WCF angeschlossen

1997
FIFé (Fédération Internationale Féline) war gleicher Meinung und hat sich am 1. Januar 1998 angeschlossen, die Sibirische  Katze in ihren Standard aufzunehmen. Nur die Neva Masquarade wurde der CAC (Certificate d’aptitude au Championnat) verwährt.

2000
Anerkennung CFA

2011
1.Januar FIFé  (Fédération Internationale Féline) nimmt die Neva Masquarade im Standard auf. Somit erhält sie den vollen Status zieht der Sibirische Katze gleich auf

 

Der Charakter der Sibirischen Katze

Das Wesen der Neva / Sibirer ist sehr vielfältig. Es ist anhänglich bis aufdringlich, feinfühlig bis temperamentvoll, gesellig bis verspielt. Die Sibirische Katze und Neva Masquarade sind äusserst angenehme Hausgenossen, loyal zu Kindern, Hunden und anderen Artgenossen. Ihr Sozialverhalten ist hoch entwickelt. Sogar der Kater kümmert sich meist auch um die kleinen Kitten. Da diese Rasse noch sehr rein in der Zucht ist, gehen die Geburten fast unbemerkt vonstatten. Andere weibliche Katzen helfen der Mutter gerne im Mutterverband bei der Aufzucht der Jungtiere. Mit der Unterstützung der anderen Kätzinnen hat die säugende Mutter immer wieder freie Minuten um zu verschnaufen. Sie lieben den Menschen und können verschmust und liebeswürdig sein. Die Neva / Sibirer teilt mit ihrer verhältnismässig leisen Stimme ihren Menschen alles mit. Die Nevas und Sibirer sind anspruchslos als Allesfresser zu erkennen. Es würde ihnen nie einfallen etwas Fressbares zu verschmähen. Aus diesem Grund sollte man ihre Ernährung im Auge behalten damit sie nicht zu dick werden. Ihre grosse Leidenschaft aber ist das Klettern. Es gilt als Sünde eine Neva oder sibirische Katze ohne einen Kratzbaum in der Wohnung zu halten. Die Neva / Sibirski verstehen es mit ihrer Mimik und ihrem Charme, jeden Menschen um ihre Pfote zu wickeln.