Sibirische Katze

 

In den letzten Jahren sind die Waldkatzenrassen immer beliebter geworden. Auf vielen Ausstellungen werden Maine Coon und Norweger neben anderen schönen Rassen gezeigt. Seit mehr als 20 Jahre findet man auf Katzenausstellungen eine dritte, noch seltene Rasse, die etwas kleiner ist:
die Sibirische Katze (Sibirskaja Koschka) und ihre Pointvariante:  die  Neva Masquarade  (Neva Maskaradnaja).

Die Sibirer wie auch die Neva verdanken diese Beliebtheit ihrer aussergewöhnlichen Robustheit und Natürlichkeit. In den langen und kalten Wintertagen Sibiriens, wo der Mensch die Wärme sucht, da ist sie in der Nähe der Menschen. Dieses Verhalten hat sie auch als Wohnungskatze beibehalten. Sibirer lassen sich problemlos in der Wohnung und im ausbruchsicheren Freilauf halten. Ihrem Temperament entsprechend sollten die Sibirer als Wohnungskatzen jedoch unbedingt Klettermöglichkeiten haben, denn. sie sind Meister im Klettern.

Die Herkunft der Sibirischen Katze

Ursprünglich stammt die Sibirische Katze aus Russland und der Ukraine. Dort wurde sie auf vielen Höfen gehalten. Diese widerstandsfähige Halblanghaar-Katzen vermehren sich eigenständig und fangen genauso Mäuse wie unsere Hauskatzen. Da ihre Heimat im hohen Norden Russland zu finden ist, ist sie sehr robust und muskulös gebaut. Sie weist ein sehr dichtes, wasserabweisendes Fell auf, dass den strengen, lebensfeindlichen Wintern in Sibirien angepasst ist. Sogar extreme Temperaturen, von bis zu -30 Grad, machen ihr nichts aus.

Wie die anderen Waldkatzenrassen ist auch die Sibirische Katze als Naturrasse ohne züchterischen Einfluss entstanden. Eine Verpaarung mit anderen Rassen ist daher verboten.